Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz sorgt dafür, dass die Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen gesteigert wird. Die Änderungen betreffen sowohl das Arbeitsrecht wie auch das Steuer- und Sozialversicherungsrecht der betrieblichen Altersvorsorge. Wir haben für Sie ein Video bereitgestellt, damit Sie sich einen Überblick über die Veränderungen und Möglichkeiten im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge machen können. In diesem werden allen wichtigen Neuerungen für Sie zusammengefasst. Sollten noch Fragen offen bleiben, zögern Sie nicht uns oder Ihren RWS-Berater anzusprechen.

Börsen Information: Juli 2018

Value Insights von Lingohr & Partner – Juli 2018

Das Große „Value Comeback“

Das letzte Jahrzehnt und insbesondere die ersten sechs Monate des Jahres 2018 waren für Value‐Investoren eine grausame Zeit. Der Gewinn des Einen ist des Anderen Verlust – entsprechend ist es keine Überraschung, dass andere Investmentstile, wie beispielsweise Wachstum, zeitweise hervorragende Renditen lieferten. Das jüngste makroökonomische Umfeld, geprägt von niedrigem Wachstum, niedrigen Zinsen, niedrigen Unternehmensinvestitionen und einer expansiven Geldpolitik, war primär für Wachstumsaktien vorteilhaft und hat zu einem erheblichen Gegenwind für Value‐Aktien geführt. Dennoch ist nicht anzunehmen, dass Vergangenes sich automatisch umkehrt, vor allem wenn es um Geldanlagen geht. Jedoch glauben wir nicht, dass eine Aktie, ein Sektor, ein Land oder ein Anlagestil konsistent den Markt schlagen kann. Und warum sollte das auch so sein? Die Quelle von Renditen sind die Erwartungen und Ungewissheiten, die in den Marktbewertungen eingepreist sind. Sich auf harte Fakten zu fokussieren und Firmen systematisch zu bewerten (Value‐Investing) hat, auf lange Sicht, andere Stile mit Abstand geschlagen. Der erhebliche Gegenwind hat zu immensen Bewertungsvorteilen für Value‐Aktien geführt. Sobald er sich zu drehen beginnt, bieten diese ein solides Fundament für zukünftige Überrendite. Nun ist es an der Zeit, dem Prozess, dem Team, und dem empirisch fundiertem Ansatz, diszipliniert zu folgen.

„Investieren ist simpel, aber nicht einfach“ – Warren Buffet, Value Investor

Investieren ist definitiv nicht einfach – aber, letzten Endes, ist es simpel. Fokussieren auf das, was wichtig ist, die Tatsache akzeptieren, dass viele Wege nach Rom führen, und damit leben können, dass man manchmal wie der dümmste, aber manchmal wie der intelligenteste Mensch im Raum wirkt. Gelegentlich passiert dies aus den richtigen Gründen, jedoch kann es sich auch um statistisches Rauschen des Marktes (“Noise”) handeln. Die Frage, die wir uns nun stellen müssen ist: Sollen wir annehmen, dass der Markt genug Wissen und Rationalität besitzt, um ihm zu vertrauen und zu folgen und entsprechend den Valueansatz aufzugeben? Spiegeln hohe Bewertungen, die hohen Erwartungen mit geringer Unsicherheit entsprechen, wirklich die Zukunft der meisten Unternehmen im Markt richtig wider? Jeder Anleger, und damit auch der Markt, ist der Gefahr ausgesetzt, der Versuchung zu erliegen, prozyklisch zu handeln und damit seine Vorgehensweise zum ungünstigsten Zeitpunkt anzupassen. Gerade in Zeiten von Unterrendite ist es wichtig, dass man seinen Überzeugungen weiterhin folgt, sofern sie auf soliden fundamentalen Überlegungen beruhen.

Warum funktionieren Value‐Investitionen und warum werden sie weiterhin funktionieren? Anleger sollten immer bedenken, dass Wertorientierung nicht nur ein schwammiges Konzept ist, das eine historische Outperformance erbracht hat, sondern dass es mehrere Gründe gibt, warum es eine empirisch nachgewiesene „Value‐Prämie“ gibt. Unserer Ansicht nach gibt es drei Hauptgründe für diese Anomalie:

  1. Menschliches Verhalten
  2. Risiko
  3. Institutionelle Zwänge

Erstens neigen Investoren oft dazu, vergangene Renditen zu weit in die Zukunft zu extrapolieren. Allerdings sind vergangene Renditen, wenn sie nicht durch zugrunde liegenden Geschäftsverbesserungen unterstützt werden, einfach geliehene zukünftige Renditen. Einer der renommiertesten Beiträge zu diesem Thema ist“Expectations of Returns and Expected Returns” , in der die Erwartungen der Anleger an zukünftige Börsenrenditen analysiert werden, mit der Erkenntnis, dass diese stark voneinander abweichen. Die Studie deutet darauf hin, dass die Erwartungen der Märkte in Bezug auf künftige Renditen im Februar 2009, zum Zeitpunkt von Aktientiefständen, am niedrigsten waren (+3,9%), während sie im Januar 2000 nach einem lang anhaltenden Bullenmarkt und kurz vor dem Platzen der Tech‐Blase am höchsten waren (+14,3%). Es wirkt so, als wäre für viele Investoren die Nachfragekurve invertiert: Sie gewinnen Interesse an Aktien, wenn die Preise steigen, und stoßen diese ab, wenn Preise fallen. Emotionen und Heuristiken führen systematisch zu Prognosefehlern und sind daher unserer Meinung nach der Hauptgrund für Fehleinschätzungen am Markt. So schwankt das Pendel der Anlegerpsychologie ständig zwischen Optimismus und Pessimismus, zwischen Gier und Angst, zwischen Risikotoleranz und Risikoaversion.

Zweitens sind Value‐Aktien ‐ Unternehmen mit niedrigen Bewertungen ‐ oft Körbe von Aktien, die empfindlicher auf Konjunkturzyklen reagieren und daher als risikoreicher angesehen werden. Theoretisch sind Menschen risikoavers und aus diesem Grund müssen risikoreichere Anlagen höhere Renditen erzielen als sichere Anlagen, um Kapital anzuziehen. Während der Markt nicht bereit ist, einen hohen Preis für volatile Geschäftsmodelle zu zahlen, ist er weniger alarmiert über Unternehmen, die in der Vergangenheit solide Entwicklungen erlebt haben.

Wir erkennen an, dass Value‐Aktien zeitweise ein höheres Risiko hinsichtlich der Schwankungsanfälligkeit zukünftiger Cashflows tragen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Unsicherheit der zukünftigen Cashflows die Bewertungen häufig so weit nach unten treibt, dass der geduldige Anleger im Durchschnitt dafür überkompensiert wird. Sicherlich gibt es Unternehmen innerhalb des Value‐Universums, die stärker vom Makrozyklus abhängig sind. Ceteris paribus sollte dies geringere Bewertungsmultiplikatoren rechtfertigen. Unser Ziel ist es, Fehlbewertungen zu finden um eine Überrendite zu erwirtschaften. Je mehr Ausmachbarkeit ein Unternehmen hat, desto schwieriger wird dies. Durch den Fokus auf Unternehmen mit solider finanzieller Basis und operativem Geschäftsmodell, kann das Risiko stark reduziert werden, ohne das Potenzial für eine Outperformance zu verringern oder Bewertungsvorteile zu opfern.

Drittens scheint es in unserer Branche ein Phänomen zu geben, das von Ökonomen als „Principal‐Agent‐Problem“ bezeichnet wird. Die Theorie besagt, dass Agenten (Geldmanager wie wir selbst) starke Anreize haben, Anlagestile, Allokationen und Aktien zu wählen, die das Risiko reduzieren, in dem bekannten dreijährigen Bewertungshorizont entlassen zu werden – ein Horizont, über den selbst die „besten“ Manager eine Unterrendite erleben können und werden.

„Die Fischer wissen, dass das Meer gefährlich und der Sturm furchtbar ist, aber sie haben nie diese Gefahren als ausreichenden Grund empfunden, um an Land zu bleiben.“ – Vincent Van Gogh, niederländischer postimpressionistischer Maler

Aus unserer Sicht entscheidet der Markt über die Gewinner von heute, aber auf lange Sicht treiben Fundamentaldaten die Aktienkurse voran. Wir sind davon überzeugt, dass Aktienkurse langfristig durch Unternehmensbewertungen und insbesondere Cash‐Flows bestimmt werden. Dies bietet Chancen für bescheidene, systematische Value‐Investoren, um von Bewertungsdispersionen zu profitieren. Um erfolgreiche Anleger zu sein, müssen wir das Risiko eingehen, temporär schlecht dazustehen. Seth Klarman sagte einmal adäquat: „Man wird kein Value‐Investor wegen den Gruppenumarmungen“. Investoren lernen selten die Lehren der Geschichte. Es gehört zur menschlichen Psychologie, die Vergangenheit zu ignorieren und zu glauben, dass es „diesmal anders ist“. Der Schlüssel ist jedoch, dass die Geschichte nur ein Wegweiser für die Zukunft ist. Einen hohen Preis für eine Aktie zu zahlen, bedeutet die Bereitschaft, niedrigere zukünftige Renditen zu akzeptieren oder sich einzugestehen, dass man besondere Einsichten in die spezifische Entwicklung des Unternehmens in einer sehr komplexen Zukunft hat.

Historische Überrendite von Value‐Strategien

In den letzten 90 Jahren hat Value, von Fama French als “HML” definiert, relativ zu Wachstumsaktien basierend auf rollierenden 10‐Jahres‐Renditen, mit seltenen langanhaltenden “Bärenmärkten”, eine Überrendite von 4,4% p.a. erzielt. Die Länge und das Ausmaß der Schwächeperiode von Value als Stil auf dem US‐Markt des letzten Jahrzehnts scheinen im historischen Vergleich einzigartig zu sein (schlechtestes Perzentil). Aber auch in der Vergangenheit wurde eine schlechte Phase im Anschluss belohnt – bei den 5% der historisch schlechtesten „Bärenmärkten“ (in denen es dennoch eine leichte Überrendite von Value gab) wurde der Ansatz mit einem 10 jährigem Bullenmarkt und einer Überrendite von über 7% p.a. belohnt.

Die zwei Seiten der Disruption

Wir verstehen die Wertschätzung des Marktes für die wunderbaren Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren entstanden sind. Aber die Welt verändert sich ständig, jeden Tag entstehen neue Technologien, neue innovative Geschäftsmodelle verändern ganze Branchen über Nacht. Einige dieser Disruptoren des letzten Jahrzehnts (wie FANG ‐ Facebook, Amazon, Netflix und Google) haben einen unvergleichlichen Anstieg erlebt und ihre entsprechende Kurssteigerung ist in einigen Fällen gerechtfertigt.

Disruption und Digitalisierung, heutzutage durchgehend verwendete Schlagworte, werden häufig als Rechtfertigung gegenüber Investoren verwendet, um die hohen Preise zu erklären, die am Markt gezahlt werden, sowie als Rechtfertigung dafür, warum „alte“ Evaluierungsmodelle heute nicht mehr so wichtig sind. Unseres Erachtens wäre das Gegenteil der umsichtige und vielversprechendste Ansatz, da solche Disruptionen keine Einbahnstraße sind, sondern die Disruptoren von morgen die Disruptoren von heute ablösen könnten. In dieser sich immer schneller verändernden, zyklischen Welt ist es gefährlicher denn je, zu weit in die Zukunft zu blicken. Viel mehr, als man heute erwarten kann, wird bald eintreten. Produktzyklen werden kürzer, Markteintrittsbarrieren werden geringer und weniger kapitalintensiv ‐ dennoch ist der Markt bereit, ein außerordentliche hohe Prämie für derzeit am Markt erfolgreiche Unternehmen zu zahlen. Der prozyklische Markt extrapoliert das Erreichte sehr weit in die Zukunft. Die zugrunde liegende Prämisse des Marktes lautet: Die Bewertungsmultiplikatoren spiegeln den Konsens über die Zukunftsperspektiven eines Unternehmens wider. Daher gleicht ein hohes Vielfaches einer aussichtsreichen Zukunft. Wenn man die Bewertungen betrachtet, scheint es wenig Unsicherheit darüber zu geben, dass die Gewinner der letzten Jahre die Welt erobern werden.

Darüber hinaus scheinen die Anleger nach einer längeren Zeit der Outperformance von Qualitäts‐ und Wachstumswerten begonnen zu haben, auf fundierte Prinzipien zu verzichten, sich nicht mehr mit Bewertungen zu beschäftigen und jede Wachstumsstory zu rechtfertigen, die von der Angst vor dem Verpassen getrieben wird (Déjà‐vu). Demnach ist die Herde für die Mehrheit wieder komfortabler geworden und bei Investmentkonferenzen wird derzeit kein Value‐Investor nach seiner Meinung gefragt ‐ und ist nur noch in den hinteren Reihen zu finden. Aber um den Markt zu schlagen, müssen Investoren schauen, wo sonst niemand schaut, oder zumindest divergierende Ansichten und Meinungen als der Konsens haben. In der Investmentwelt wurde noch niemand reich, indem er einfach die Meinung aller anderen teilte. Es ist erforderlich zu beachten, dass je weniger vorhersehbar die Zukunft ist, desto wichtiger die Bewertung zum Startzeitpunkt wird. Wir sind mehr denn je davon überzeugt, dass wir für unsere Kunden eine Überrendite erzielen können, und folgen daher auch weiterhin unserer Überzeugung und unserem Prozess. Für Value‐Investoren waren die letzten Jahre von Gegenwind geprägt, was zu hohen Bewertungsvorteilen führte, die in ruhigeres Fahrwasser – und einer rosigen Zukunft entgegen führen kann. Folgendes Sprichwort beschreibt die derzeitige Marktlage für Value am treffendsten: „Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung.“

Wir sind uns bewusst, dass es gute Gründe für die vergangene Unterrendite gibt und dass die Wertentwicklung der Vergangenheit alleine keine zukünftige Überrendite garantiert. Dennoch hat die jüngste Unterrendite von Value zu einer Bewertungslücke im Markt geführt, die für Manager wie uns Chancen bietet. Diese Chancen inklusive Details zum aktuellen Marktumfeld und zur fundamentalen Unterstützung für wertorientierte Aktienauswahl werden wir in einem zweiten Teil von „Das Große Value Comeback“ in den kommenden Wochen beleuchten.

Mit freundlichen Grüßen,
Goran Vasiljevic & Team

Börsen Information: Juli 2018

StarCapital AG – Monatsbericht Juli 2018

Unruhigen Zeiten regelbasiert trotzen

Sehr geehrte Anlegerinnen,
sehr geehrte Anleger,

die Volatilität ist zurück, so lautet das knappe Fazit zur Entwicklung der Kapitalmärkte in der ersten Jahreshälfte 2018. Nicht nur die Schwankungen haben zugenommen, auch die Nervosität und Skepsis bei den Anlegern ist merklich angestiegen. Nach einem fulminanten Jahresstart waren es zunächst vor allem Zinsängste und Inflationssorgen, die die Kurse ins Wanken brachten. Die schwierige Regierungsbildung in Italien sorgte dagegen nur kurzzeitig für Unruhe. Im Wesentlichen belasteten zuletzt die Handelsstreitigkeiten um US-Strafzölle zwischen den USA, Europa und China die Stimmung der Marktteilnehmer.

Während die US-amerikanischen Aktienmärkte unbeeindruckt vom schwierigen Marktumfeld seit Jahresbeginn durchweg Kurszuwächse zu verzeichnen haben, gerieten die europäischen Aktienmärkte erneut unter Druck. So verlor der deutsche Aktienindex DAX seit Jahresbeginn knapp 5 Prozent an Wert und auch sein europäisches Pendant, der EuroStoxx50 beendete das erste Halbjahr im Minus. Abschläge mussten zuletzt vor allem die Schwellenländer-Indizes hinnehmen. Hier sind die exportorientierten Länder, die auf den internationalen Handel angewiesen sind, von Trumps Zollpolitik besonders getroffen. Aufgrund steigender Renditen bei US-Anleihen haben Investitionen in die Schwellenländer für US-Investoren darüber hinaus an Attraktivität eingebüßt. Die Anleger handeln hier renditeorientiert und ziehen ihre Gelder aus den Schwellenländern ab, wenn es im Heimatmarkt auskömmliche Renditen zu erwirtschaften gibt.

Trend-200 weiter im Partizipationsmodus

Noch sind die Aktienmarkttrends übergeordnet jedoch als positiv zu werten. Das zeigt sich u.a. bei der von uns täglich durchgeführten Risikosteuerung über die Trend-200 Systematik, die in den für die Patriarch Multi-Manager GmbH entwickelten Anlagestrategien zum Einsatz kommt. Dabei berechnen wir täglich den langfristigen Durchschnitt auf die Entwicklung des nach Wirtschaftskraft gewichteten ETFBasisportfolios. Neben den Industrieländern werden in dem Aktienportfolio auch die Schwellenländer berücksichtigt.

Erst wenn die langfristige Durchschnittslinie des ETF-Basisportfolios um mehr als 3 Prozent unterschritten wird, erfolgt eine Umschichtung in kurzlaufende Renten- und Geldmarkt-ETFs. Das war zuletzt im August 2015 der Fall, bevor im Juli 2016 das noch heute gültige Kaufsignal generiert wurde. Seitdem ist das Portfolio in Aktien-ETFs investiert und konnte an der Aktienmarktentwicklung partizipieren. Kaufsignale werden dann ausgelöst, wenn das ETF-Basisportfolio seine Durchschnittslinie um 3% nach oben durchbricht. Aktuell beträgt der Abstand zur Verkaufs-Signallinie allerdings lediglich noch 3,8 Prozent. Anleger können das verbleibende Verlustrisiko bis zum nächsten Verkaufssignal also gut einschätzen. Gleichzeitig bietet die Marktsituation eine gute Gelegenheit für den Einstieg und Neuinvestitionen. Denn aufgrund des geringen Abstands zur Verkaufslinie bleibt das kurzfristige Verlustrisiko überschaubar.

Neben der ETF-basierten Vermögensverwaltung PatriarchSelect ETF-Trend200 können Sie von dieser regelbasierten Anlagestrategie nun auch über den Fonds Patriarch Vermögensmanagement B (ISIN LU0219307419) profitieren. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Kaiser
Andreas Krauss

Herausgeber: StarCapital AG, Kronberger Str. 45, D-61440 Oberursel

Pressemitteilung – Hauptversammlung der RWS Vermögensplanung AG

Pressemitteilung – Hauptversammlung RWS Vermögensplanung AG:
Guter Auftakt ins 40-jährige Jubiläum.

  • 9% Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern
  • 8% Steigerung der Provisionserlöse
  • RWS Aktienkurs auf Rekordhoch
  • Ziel für 2018: Bundesweiter Vertriebsaufbau wird fortgesetzt
  • RWS-Exklusivfonds als Umsatzmotor

Hannover, 02. Juli 2018. Auf der Hauptversammlung der RWS Vermögensplanung AG in Hannover am Freitag, den 29.06.2018 präsentierte Jörg Christian Hickmann, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, den Abschluss für das Geschäftsjahr 2017. „Im anhaltend schwierigen Marktumfeld des vergangenen Jahres hat die RWS Vermögensplanung AG ein Ergebnis von TEU 2.072 vor Steuern erwirtschaftet. Ein Plus von 9% gegenüber dem Vorjahr“. Die Provisionserlöse stiegen um 8% auf TEU 8.181.

RWS Aktie auf Rekordniveau

Der jährlich festgesetzte Aktienkurs, der durch die RWS Hauptversammlung bestätigt wird, liegt bei EUR 777,35. Die Dividendenrendite beträgt 7,03%. Die RWS Aktie wird ausschließlich an Vertriebspartner und Mitarbeiter des Unternehmens, im Rahmen eines Aktienbeteiligungsprogramms, zum Kauf angeboten. Kein Dritter, insbesondere Bank- und Versicherungskonzerne, sind an der RWS AG beteiligt. „Dies ermöglicht uns eine Geschäftspolitik frei von Einflüssen Dritter“, so Vorstandschef Hickmann.

Bundesweite Expansion fortgeführt

Konsequent wurde die bundesweite Expansion der RWS Vermögensplanung AG vorangetrieben. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der RWS Außendienst um 5 %. Aufgrund der sehr hohen Qualitätsansprüche der RWS AG und des bekannt harten Ausbildungssystems verlief diese systembedingt eher langsam, schreitet jedoch kontinuierlich voran.

RWS-Fondsfamilie als Umsatzmotor

Mit den drei Exklusivfonds der RWS AG, die vor über 20 Jahren gegründet wurden, hat RWS auf dem deutschen Markt ein Alleinstellungsmerkmal, das den Erfolg der Gesellschaft mitbestimmt. „Das damit verbundene große Know How über das Investmentsparen ist in der heutigen Zeit der wesentliche Wettbewerbsvorteil“ führt Hickmann aus. Das Investmentsparen ist in Zeiten der Null-Zins Politik alternativlos, um Vermögen aufzubauen.

Unternehmensziele für das laufende Geschäftsjahr 2018

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 hat sich die RWS AG ehrgeizige Ziele im Vertrieb und im Produktbereich gesetzt. „Die Ausweitung der bundesweiten Vertriebstätigkeit ist unser vorrangiges Ziel. Dazu werden wir zahlreiche weitere Finanzkaufleute rekrutieren und ausbilden sowie neue Geschäftsstellen eröffnen“, sagt Hickmann. Trotz der weiterhin wechselhaften Börsen und den politischen Unsicherheiten konnte die RWS AG in den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 eine sehr zufrieden stellende Entwicklung des Umsatzes verzeichnen. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr eine Verbesserung der Resultate um rund 10%, da Vertriebskraft ausgebaut wurde und Innovationen im Produkt- und Technikbereich bereits die ersten Früchte tragen.

Pressetextverfasser und Ansprechpartner:
Ass jur M.A. Jörg Christian Hickmann
Rotenburger Str. 17
30659 Hannover
Tel.: 0511 90256-71
Fax: 0511 90256-10
hickmann@rws.de

Artikel zur Pressemitteilung

FONDS professionell

Cash. Sonderveröffentlichung: 40 Jahre RWS AG

Tradition und Kontinuität

Individuelle Vermögensplanung und Finanzberatung kennzeichnen seit 40 Jahren das Geschäft des Hannoveraner Finanzvertriebs RWS AG. Was so leicht klingt, ist in der heutigen schnelllebigen Zeit keineswegs selbstverständlich.
Doch das 1978 durch Waldemar von Roon gegründete Unternehmen – noch immer ist er als Finanzvorstand an Bord – macht bis heute genau das. Es berät Menschen in allen Fragen rund um ihr Vermögen und ihre Geldanlage – und das mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Was bisher geschah

Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 ist die RWS auf individuelle Vermögensplanung und Finanzberatung spezialisiert. Ein Überblick über die Unternehmensgeschichte von der Gründung bis heute.

„Vertrauen kann durch keine Maschine ersetzt werden“

Die RWS AG feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Cash. Sprach mit Vorstandschef Jörg Christian Hickmann und Vertriebsvorstand Jens Burmeister über die Regulierung der Finanzbranche, die Zukunft der persönlichen Beratung in Zeiten der Digitalisierung und ihre Ziele für die nächsten Jahre.

Cash. Sonderveröffentlichung

Baufinanzierung

Baufinanzierung, was wichtig ist:

  • Immobilienfinanzierung: Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden
  • Die Beratung durch einen Finanzierungsspezialisten bei der RWS
  • Das Ziel sicher erreichen – mit einem Finanzierungsplan
  • So finden Sie mit uns Ihre günstige Baufinanzierung
  • Staatliche Förderungen nutzen

Jetzt mehr erfahren

Börsen Information: März 2018

StarCapital AG – Marktkommentar März 2018

Die Rückkehr der Volatilität

Sehr geehrte Anlegerinnen,
sehr geehrte Anleger,

über 18 Monate stiegen die globalen Aktienmärkte, teilweise wie an der Schnur gezogen, und ohne einen Hauch von Volatilität. Die risikogewichtete Überrendite des US-Aktienindex S&P 500 gegenüber dem 10-jährigen Staatsanleihezins (Sharpe Ratio) stieß in historische Sphären vor. Nach einem starken Jahresbeginn lösten dann aufkommende Zinsängste im Zusammenhang mit einem Anstieg der US-Stundenlöhne eine heftige Korrektur aus. Nach einer kurzen Gegenbewegung sorgten die protektionistischen Pläne des US-Präsidenten für eine zweite Abwärtswelle. Aktuell scheinen wir uns in einer erneuten Erholungsbewegung zu befinden.

War das bereits das von vielen ersehnte Atemholen des Marktes mit der Chance auf günstige Nachkaufgelegenheiten?
Zur Beantwortung der Frage befassen wir uns zunächst mit der Zinsthematik. Aktuell ist der Anstieg der Stundenlöhne in den USA bereits wieder auf 2,6 % zurückgegangen. Eine Anhebung der Mindestlöhne, Vollbeschäftigung infolge der starken Konjunktur und der demografischen Entwicklung (Baby Boomer gehen in Rente) lassen jedoch ein weiteres Anziehen der Löhne erwarten. Dies gilt analog auch für die Länder Nordeuropas, Japan und China. Nach einer UN-Studie sinkt bereits in wenigen Jahren die arbeitsfähige Bevölkerung weltweit mit Ausnahme von Afrika und Indien. Dieser Mangel an insbesondere qualifizierten Arbeitskräften kann vermutlich nur zum Teil durch Produktivitätsgewinne infolge der voranschreitenden Digitalisierung und Automatisierung kompensiert werden.

Zusätzlich haben vor eineinhalb Jahren die Rohstoffpreise begonnen, ihre fünfjährige Megabaisse hinter sich zu lassen. Aufgrund dramatischer Einschränkungen der Investitionen und eines Rückgangs der Kapazitäten im Minensektor ist angesichts des starken Wachstums der Weltwirtschaft und des rasanten wirtschaftlichen Aufkommens Indiens mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Das moderate, aber nachhaltige Come-back der Inflation bedeutet, dass die Zinswende bereits hinter uns liegt. Der Abbau der Anleihekäufe durch die wichtigsten Notenbanken und der weitere Anstieg der globalen Staatsverschuldung verstärken zusätzlich den Trend steigender Zinsen. Die kreditfinanzierte US-Steuerreform erhöht wie in der Reagan-Ära das Angebot an US-Staatsanleihen. Für die Rentenmärkte ist dies kein gutes Omen. Unterbrochen von kurzen Erholungsbewegungen werden die Zinsen in den meisten Industrieländern weiter steigen. Profitieren kann man von dieser Entwicklung mit Short-Positionen in Zinsfutures und inflationsindexierte Anleihen (sog. „Linkern“). Das größte Risiko im Rentensegment liegt jedoch im Hochzinsanleihebereich, früher auch als „Junk Bonds“ bezeichnet. Steigende Zinsen, kombiniert mit einem leichten Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik, könnten angesichts der niedrigen Liquidität in diesem Bereich zur Katastrophe führen. Das Tor aus diesem Segment ist so klein, dass bei einer Massenpanik nur wenigen die Flucht gelingen wird.

Um die hohe weltweite Staatsverschuldung managen zu können, werden die Notenbanken alles dafür tun, dass der Zinsanstieg nicht aus dem Ruder läuft. Nur niedrige oder am besten negative Realzinsen gewährleisten, dass die Budgetdefizite unter Kontrolle bleiben. Die Finanzrepression wird uns nicht mehr verlassen. Trotz anziehender Inflation werden 3-4 % Zinsen und nicht 6 % wie in der Nachkriegszeit zum „New Normal“. Dies entspricht auch eher dem „Old Normal“, wenn man die US-Historie des Jahrhunderts vor dem 2. Weltkrieg als Maßstab heranzieht.

Was heißt das für die Aktienmärkte? Grundsätzlich ist ein limitierter Zinsanstieg bei anhaltend guter Konjunktur und attraktiven Gewinnsteigerungen der Unternehmen kein großes Problem für die Aktienmärkte. Kapitalverlagerungen vom Renten- zum Aktienmarkt sorgen sogar für eine positive Marktentwicklung. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch, denn in der Regel führen steigende Zinsen zu einer erhöhten Volatilität. Davon haben wir bereits im Januar und Februar einen ersten Vorgeschmack bekommen.

Als weiterer Volatilitätsauslöser ist die neue protektionistische Politik der Trump-Regierung hinzugekommen. Die bisher verkündeten „Schutzzölle“ für Stahl- und Aluminiumimporte betreffen zwar lediglich 1,5 % der gesamten US-Importe, dennoch kann eine weitere Eskalation gegenseitiger Handelsbelastungen (Zölle) erneute Irritationen an den Aktienmärkten auslösen. Aufgrund des nachlassenden monetären Rückenwinds für die Kapitalmärkte rückt die Gewinnentwicklung immer mehr in den Vordergrund. Angesichts der starken Konjunktur ist diese weltweit auf historisch überdurchschnittlichem Niveau. Da am aktuellen Rand die bisher sehr starke Dynamik der Weltwirtschaft etwas nachlässt, muss jedoch von einer Normalisierung der Gewinnsteigerungen zurück in den einstelligen Bereich ausgegangen werden. Auch dies kann zu temporären Kursrückgängen an den Aktienmärkten führen, die beispielsweise den Deutschen Aktienindex DAX durchaus unter die 11.000 Punktemarke fallen lassen können. Obgleich wir während der beiden Korrekturen des Jahres 2018 bereits selektive Neukäufe getätigt haben, halten wir den Großteil unseres Pulvers (Kasse) trocken. Spätestens aber bei weiteren 10- bis 15 %-Korrekturen würden wir das dann sehr attraktive Bewertungsniveau zu einem Kompletteinstieg nutzen.

Wo sehen wir neben Deutschland bzw. Europa die besten Einstiegschancen? In den Schwellenländern, für uns der „place to be“ in den nächsten Jahren! Eine faire Bewertung, Unterinvestition der internationalen Großanleger, ein günstiges monetäres Umfeld sowie eher unterbewertete Währungen machen diese Länder außerordentlich attraktiv und bieten enormes Nachholpotential. Daneben Japan, insbesondere nach den bereits heftigen Korrekturen dieses Jahres.

Interessante Einzelwerte finden wir im Grundstoff-, Energie- und Finanzsektor. Zuletzt haben wir auch bereits in der über viele Jahre heftig gebeutelten Versorgerbranche weitere Positionen aufgebaut. Der begonnene Reflationierungs- und Zinsanstiegstrend lässt starken Rückenwind für den von uns präferierten Value-Anlagestil aufkommen.

Wir freuen uns, dass wir von Lipper auf Basis der Wertentwicklung der letzten drei Jahre zum besten deutschen „Mischfondshaus“ in der Kategorie der kleinen wendigen Vermögensmanager gekürt wurden. Dies ist uns Ansporn, die exzellente Performancehistorie des Hauses StarCapital auch in der Zukunft fortzusetzen.

Einen warmen Frühling nicht nur an den
Börsen wünscht Ihnen

Ihr Manfred Schlumberger

Herausgeber: StarCapital AG, Kronberger Str. 45, D-61440 Oberursel

Börsen Information: 14.02.2018

Lingohr & Partner Asset Management GmbH – Marktkommentar Februar 2018

Es ist eigentlich erschreckend, dass etwas ganz „Normales“ einen derartigen Kurseinbruch an den Börsen auslöst. Dass Leitzinsen nach einer sehr langen Zeit äußerst niedrigen Niveaus wieder einmal steigen, sollte tatsächlich erwartet werden. Genau dieser Umstand hat jedoch die Nervosität an den Aktienmärkten zurückkehren lassen. So sehr, dass innerhalb von wenigen Stunden allein an den amerikanischen Börsen das Aktienkapital um eine Billion Dollar schrumpfte und der Dow-Jones-Index mit zwischenzeitlich knapp 1.600 Zählern seinen in Punkten bisher größten Tagesverlust verzeichnete. Die Ausmaß der aktuellen, schwachen Marktbewegung ist vor allem technischer Natur und auf das Schwankunsbarometer „VIX“ zurückzuführen, auf welches zuletzt mit Derivaten spekuliert worden ist.

Eine Korrektur an den Aktienmärkten ist normal.

Eine Korrektur gehört an den Aktienmärkten von jeher dazu. Ob diese plötzlich – innerhalb weniger Handelsstunden – oder über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten vonstatten geht, ist letztlich nicht von primärer Bedeutung. Eine Korrektur ist daher nur sinnvoll und für die langfristige Entwicklung der Aktienkurse sogar gesund. Wer sich die langfristige Kursentwicklung des Dow Jones oder Dax-Index anschaut, wird diese kurzfristige, Verwerfung, wie die aktuelle, auf Sicht von 10, 15 oder 20 Jahren retrospektivisch nur sehr schwer erkennen können. Verluste mussten die Anleger über solche Langfrist-Zeiträume in der Vergangenheit gar nicht fürchten. Im Gegenteil: Im schlechtesten vom DAI (Deutsches Aktieninstitut e.V) Rendite-Dreieck erfassten 20-Jahres-Zeitraum lag die jährliche Rendite des DAX immerhin bei noch fast 6 Prozent.

Das konjunkturelle Umfeld ist für Aktien gut.

Hinzu kommt, dass das aktuelle Börsenbeben auf keinem geopolitischen Ereignis basiert und das konjunkturelle Fundament gesund erscheint. Anzeichen die auf eine beginnende starke Korrektur hindeuten würden, sind nur schwer zu erkennen. Die laufende Unternehmens-Berichtssaison konnte bisher insgesamt überzeugen und die US-Konjunktur sowie die Wirtschaft in der Euro-Zone zeigen bisher keine Zeichen von Schwäche. Aktuell waren es bisher „nur“ Sorgen, dass die Zinsen schneller steigen könnten als bisher vermutet. Das ISM-Stimmungsbarometer für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe in den Vereinigten Staaten verzeichnete einen der höchsten Stände seit Beginn der Erhebung im Jahr 2008. Aus Sicht eines disziplinierten und systematischen Value Investors bieten kurzfristige Marktverwerfungen Kaufchancen, da attraktive Unternehmen insbesondere dann zu einem niedrigeren Preis zu erwerben sind.

Lingohr & Partner‘s Anlagephilosophie und -prozess basieren auf eben dieser Grundlage fundamentaler Bewertungskennzahlen. Demnach gehören Prognosen und Annahmen von makroökonomischen sowie politischen Ereignissen nicht zur Anlagestrategie unseres Hauses. Die Grundlage unseres Strebens besteht in der Identifizierung unterbewerteter Unternehmen auf Basis fundamentaler Kennzahlen. Kurzfristiges Timing von Marktbewegungen und makroökonomische Überlegungen sind nicht Teil des Entscheidungsprozesses. Infolge steigender Leitzinsen und dem Beginn einer kontraktiven Geldpolitik werden die inflationsbereinigten Zinszahlungen alternativer festverzinslicher Wertanlagen nicht ausreichen, um langfristig durchschnittlich
höhere Renditen als im Aktienmarkt zu erwirtschaften. Investoren werden bei ihren Investitionsentscheidungen unseres Erachtens nach ihr Augenmerk vermehrt auf die Unternehmensbewertung richten. Historisch betrachtet haben Value-Unternehmen in einem Marktumfeld mit steigenden Zinsen und anziehender Inflation deutlich bessere Renditen erzielt als andere Investmentstile. Die attraktive absolute Bewertung unseres Portfolios, als auch die relative Diskrepanz ggü. dem Vergleichsindex, bietet aus unserer Sicht weiterhin die Chance, zukünftig absolut sowie relativ gute Ergebnisse zu erzielen.

Börsen Information: 13.02.2018

Da haben uns die Märkte nach langer Zeit nun mal wieder etwas durchgeschüttelt, was uns allerdings nicht so ganz überrascht hatte.

Das positive Marktumfeld mit der extrem niedrigen Volatilität im vergangenen Jahr und dem steilen Kursanstieg an den nordamerikanischen Aktienmärkten musste über kurz oder lang mal ein Ende finden. Die aktuelle Situation beurteilen wir derzeit allerdings noch als eine normale und auch gesunde Marktkorrektur. Auf der Anlageausschuss-Sitzung im Januar hatte ich ja bereits darauf hingewiesen, dass sich kurzfristige Rückschlagrisiken aufgebaut hatten, da ein wesentlicher Teil der internationalen Aktienmärkte in die überkaufte Zone eingelaufen war. Aufgrund dessen hatten wir die Aktienquote bereits Ende Januar in einem ersten Schritt reduziert. Dabei wurde vor allem der Anteil Nordamerikas reduziert. Die Kursschwäche zu Beginn dieser Woche haben wir taktisch für Rückkäufe genutzt, allerdings vornehmlich in Europa und in den Schwellenländern.

Die wirtschaftlichen Rahmendaten (Gewinnentwicklung der Unternehmen, Wachstumsaussichten) sind weiterhin positiv und trotz der eingeleiteten Zinswende wird in den USA nicht mit einem starken Zinsanstieg gerechnet. Für die weitere Kursentwicklung an den Aktienmärkten kommt es nun allerdings vor allem darauf an, dass sich aus der aktuellen Marktkorrektur kein nachhaltiger Abwärtstrend etabliert. Sollte dies jedoch der Fall sein, würden wir das Risiko in den beiden RWS Fonds ERTRAG und DYNAMIK über Verkäufe von Aktien-ETFs weiter deutlich reduzieren. Aktuell liegt die Aktienquote beim RWS ERTRAG noch bei 22%, beim RWS DYNAMIK bei 88%.

Es kommt nun also auf eine geschickte und flexible Steuerung der taktischen Allokation an. Über unsere regelbasierten Anlagestrategien agieren wir immer eng an den Markttrends. Sollten sich nachhaltige Veränderungen in der Allokation ergeben, dann informieren wir Sie direkt.

Bei Rückfragen kommen Sie jederzeit gerne auf unsere RWS Berater zu.

Pressemitteilung – Jubiläumsauftakt 2018 – Finanzbranche

Pressemitteilung RWS AG, Hannover

Hannoveraner Traditionsunternehmen startet ins 40jährige Firmenjubiläum Auftakt im EXPOWAL Hannover mit Finanzmesse Zum Start ins Jubiläumsjahr hat die RWS Vermögensplanung AG am Samstag, den 20.01.2018 ihre über 200 bundesweit tätigen Vertriebspartner zu ihrer Auftaktveranstaltung mit Finanzmesse in den EXPOWAL Hannover eingeladen, wo sich alle namhaften Versicherungsgesellschaften und Partnerbanken präsentierten. „Diese Veranstaltung ist für die Beratungsqualität unserer Vertriebspartner von großem Nutzen, da sie, aus erster Hand, die neuesten Produktgenerationen vorgestellt bekommen und ihre Fragen direkt bei den Versicherern und Banken klären und somit gut in das neue Geschäftsjahr starten können“ führt Jörg Christian Hickmann, Vorstandsvorsitzender der RWS AG, aus.

Finanzbranche mit großem Wachstumspotential

Für die Zukunft sieht die RWS AG großes Wachstumspotential, denn immer mehr Finanzvermittler und Finanzmakler verlassen aufgrund der stärkeren Regulierung, den Markt, so dass sich die Teilnehmer in den vergangen 10 Jahren von 450.000 auf 230.000 Vermittler und Makler verringert haben. Der Beratungsbedarf der Kunden ist hingegen gestiegen und die entstandene qualifizierte Beratungslücke muss geschlossen werden. „In den meisten Branchen in Deutschland herrscht ein Verdrängungswettbewerb, d.h. dass nur dann neue Produkte platziert werden können, wenn ein Mitbewerber verdrängt wird. Der Finanzdienstleistungsmarkt wächst von Tag zu Tag und bietet somit einen idealen
Einstieg für Menschen, die in unserer Branche Karriere machen wollen und Geld verdienen möchten“, so Jörg Christian Hickmann. „Um den erhöhten Beratungsbedarf
gerecht zu werden, suchen wir deutschlandweit hauptberufliche Berater und Interessierte, die sich im Nebenberuf verwirklichen wollen“, ergänzt Vertriebsvorstand Jens Burmeister.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 -vor 40 Jahren- ist die RWS Vermögensplanung ein anerkannt kompetenter und für seriöse Arbeit bekannter Partner bei der individuellen
Vermögensplanung. „Unser erklärtes Unternehmensziel ist es, unseren Kunden Geldanlagen zu vermitteln, die Rendite, Wachstum und vor allem Sicherheit bieten.“, erklärt Jörg Christian Hickmann, Vorstandsvorsitzender der RWS AG. Die RWS AG hat sich ausschließlich auf staatlich kontrollierte Produkte spezialisiert, wobei das Investmentfondssparen eine zentrale Rolle einnimmt. Die drei von RWS AG initiierten Investmentfonds verwalten ein Vermögen an Kundengeldern von ca. 300 Mio. Euro.

Kontakt: RWS Vermögensplanung, Manuela Dehn, Telefon +49 5 11 9 02 56-71,
Telefax +49 511 9 02 56-74, E-Mail: dehn@rws.de